Nino Wrede
Fagott
Uetikon, Meilen, Egg, Herrliberg

"Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten".
- Gustav Mahler
Im Portrait
Nino Wrede wurde in Zürich geboren und wuchs in einem musikalischen Umfeld im Zürcher Oberland auf. Im Alter von acht Jahren erhielt er Klavier- und Saxophonunterricht, später als Jugendlicher zusätzlich auch Fagottunterricht.
An der Hochschule Luzern – Musik erlangte er den Bachelor of Arts in Music in den Hauptfächern Dirigieren bei Christoph Rehli und Franz Schaffner und Fagott bei Beat Blättler und später den Master in Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Fagott und Musiktheorie im Minor.
Seit Herbst 2018 studiert Nino Wrede in der internationalen Klasse von Prof. Marc Kissóczy am Conservatorio della Svizzera italiana Dirigieren mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Zusätzliche Impulse vom spanischen Dirigenten Arturo Tamayo ergänzen seine Ausbildung. 2019 debütierte er im Rahmen eines Familienkonzertes mit dem Orchestra della Svizzera italiana im LAC in Lugano.
Aktuell ist Nino Wrede musikalischer Assistent und zweiter Dirigent am Theater Arth. Zudem dirigiert er die Stadtmusik Burgdorf, pflegt daneben als Fagottist eine rege Kammermusiktätigkeit und spielt als Zuzüger in verschiedenen Formationen und Orchestern.
Neben seiner Lehrtätigkeit an den Musikschulen Olten und Rapperswil-Jona leitet er das Fagottregister im Nationalen Jugendblasorchester der Schweiz und ist als Experte an Bläser- und Blasmusikwettbewerben tätig.
Weitere Sprachen: Englisch
Nino Wrede über ihren /seinen Weg zur Musik: "Durch meine musikalische Familie waren für mich Musik, Instrumente und Konzerte schon immer in greifbarer Nähe. Schon bevor ich die ersten Instrumentallektionen erhielt, besuchte ich einen freiwilligen Kurs für musikalische Früherziehung. Wir haben viele interessante Dinge über Instrumente gelernt, erste Versuche im Notenlesen gemacht und hauptsächlich aber Musik gehört, erfahren und durchlebt. Mir wurden sozusagen Augen und Ohren geöffnet und ich habe wunderbare Erinnerungen an diese Zeit. Später als Jugendlicher war für mich das Musizieren eine aktive Entspannungsform und ein kreatives Ventil neben dem schulischen Alltag. Heute ist Musik nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken."
...über ihr/ sein Instrument/ Fach/ das Musiklernen: "Das Fagott kann singen, schnattern, brummen und grollen. Es kann humoristisch, energisch, kraftvoll aber auch zart und melancholisch klingen. Das Mundstück des Fagotts ist ein Doppelrohr: wenn wir es mit den Lippen umschliessen und hineinblasen, entsteht ein Ton. Eine der vielen Besonderheiten des Fagotts ist bestimmt, dass die beiden Daumen zusammen 13 Klappen bedienen müssen – bei kaum einem anderen Instrument haben die Daumen so viel zu tun. Der Tonumfang des Fagotts ist relativ gross und umfasst 4 ½ Oktaven. Dadurch eignet sich das Fagott nicht nur, um tiefe und kräftige Töne hervorzubringen, sondern auch um sanfte wohlklingende Melodien zu spielen. Mit dem Fagott kann man überall mitspielen: ganz gleich ob Kammermusik, Sinfonie- oder Blasorchester, das Fagott ist überall gerne gesehen und gebraucht. All das macht das Fagott für mich zu einem interessanten, schönen und vielseitigen Instrument. Und ja, es gibt sogar Jazz-Fagottisten!"
...ein Schülerzitat: "Ich spiele das Stück einmal so wie es in den Noten steht und dann einmal wie ein Rockstar. Ok?"
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